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„Glückliche Häuser“ nach James Rizzi (Kunstidee für Grundschulkinder)

Heute möchte ich euch eine Kunstidee vorstellen, die wir noch vor den Ferien in meiner damals dritten Klasse realisiert haben. Die Grundidee dafür stammt aus dem Buch „20x Kunstwerke für 90 Minuten – Klasse 3/4″ vom Verlag an der Ruhr (Werbung aus Überzeugung, Buch selbst gekauft).

Ausgangslage war, dass wir Bilder von verschiedenen Häusern und Bauwerken betrachtet haben. Darunter war auch das „Happy Rizzi House“ in Braunschweig. Wir haben uns dann dieses Haus und seine Gestaltung ganz genau angesehen (Farbigkeit, Elemente, Ausdruck des „Gesichts“, Wirkungs- und Gestaltungsweise …). Natürlich haben wir uns auch mit dem Künstler und seiner Arbeit beschäftigt. Im Anschluss durften die Kinder dann selbst „Glückliche Häuser“ im Stil von James Rizzi anfertigen.

Dafür braucht ihr leere und saubere Getränkekartons in verschiedenen Größen, Acrylfarbe, Pinsel und Acrylstifte.

Und so geht´s:

  1. Zuerst grundieren die Kinder ihren Getränkekarton mit einer Farbe ihrer Wahl. Dabei kann es vorkommen, dass helle Farben mehrmals aufgetragen werden müssen. Dunklere Töne decken in der Regel sofort ab.
  2. Nach dem Trocknen werden nun das „Gesicht“, Fenster, Türen und die verzierenden Elemente mit Acrylstiften angebracht und farbig ausgestaltet. Dabei sollte vor allem auf die schwarze Umrandung geachtet werden.
  3. Im Anschluss können die Häuser noch mit Bändern, Wollresten, Papierhüten etc. ausgestattet und/oder der obere Rand eingeschnitten werden.
  4. In einem „Museumsrundgang“ dürfen die Häuser dann von den Kindern betrachtet werden.
  5. Eine Ausstellung im Schulhaus in Form einer „Glücklichen Stadt“ rundet das Ganze ab.
  6. Wer mag kann die Häuser übrigens auch bepflanzen, was wirklich witzig aussieht.

Fazit: Die Gestaltung hat den Kindern viel Freude gemacht und es sind ganz individuelle Häuser entstanden, die auch als „Stadt“ prima harmonisiert haben. Der Vorbereitungsaufwand hielt sich in Grenzen. Man muss jedoch beim Arbeiten mit Acrylfarbe die Kinder vorher gut einweisen und natürlich auch den Arbeitsplatz entsprechend herrichten.

Ich würde mich freuen, wenn euch die Idee gefällt und ihr vielleicht Lust habt, sie auszuprobieren.

Hinweis: Auf dem Foto seht ihr meine Prototypen und keine Arbeiten von Kindern aus der Klasse.

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