09 Aug. Meine „Top Five“ des letzten Schuljahres
Seit gut einer Woche befinden wir uns nun auch in Bayern in den wohlverdienten Sommerferien.
Wie jedes Jahr stelle ich euch dieses Mal wieder fünf Materialien oder Ideen vor, die sich bei mir im vergangenen Schuljahr bewährt haben.
1. Seit zwei Jahren gibt es keine festen Dienste mehr bei mir. Wir haben Helferkinder. Die Helferkinder werden jeden Tag neu als Team zusammengestellt. Sie erledigen ALLES, was anfällt, wie Hefte austeilen und einsammeln, Botengänge, Pflanzen versorgen usw. Der Vorteil ist, dass man wirklich regelmäßiger dran kommt als mit festen Diensten, alle möglichen Aufgaben zu managen hat und auch mal mit den Kindern zusammenarbeiten muss, die man vielleicht nicht sofort als Partner oder Partnerin ausgesucht hätte. Das klappt wirklich gut und hat sich mittlerweile super eingespielt. Die Helferkinder werden jeden Morgen mit Hilfe von Holzstäbchen, die sich auf meinem Pult befinden, gezogen. Die Holzstäbchen habe ich mit den Namen der Kinder versehen und in einen Stiftebehälter mit zwei Fächern gesteckt. Vorne befinden sich die Kinder, die noch nicht dran waren und hinten die, die bereits gezogen wurden. Ist das hintere Fach voll, wandern wieder alle Stäbchen nach vorne und die nächste Runde beginnt.
Falls ihr Interesse an den Etiketten und der Beschriftung für den Stiftehalter bzw. der Sticks der Helferkinder habt, findet ihr hier den passenden Download dazu: Hier zum Material
2. An der Tafel habe ich keinen eigenen Kalender mehr, der aus Kärtchen etc. besteht. Ich nutze einen tollen Holzkalender, der gut sichtbar für alle aufgestellt ist. Er fungiert gleichzeitig als Geburtstagskalender. Die Holztäfelchen werden jeden Tag passend gewechselt. Auch für die Jahreszeiten und Monate gibt es solche Täfelchen. Die Monatsschilder für die Geburtstage habe ich selbst erstellt. Den Holzkalender findet ihr bei verschiedenen Anbietern im Netz wie zum Beispiel hier.
3. Neben Kisten mit verschiedenen Bausteinen gibt es seit dem vergangenen Schuljahr auch eine Kiste mit der Aufschrift „Gehirnjogging“. In der Kiste befinden sich Logikspiele von verschiedenen Firmen wie etwa von SmartGames, die meist selbsterklärend sind und die sehr gerne zwischendurch genutzt wurden. Manche Spiele verfügten über unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und waren durchaus herausfordernd. Gerne genutzt wurden auch die „Perplexus“-Labyrinthe (Werbung aus Überzeugung).
4. In regelmäßigen Abständen gibt es in meiner Klasse immer wieder freie Lesezeiten, in denen die Kinder sich einer eigenen Lektüre widmen dürfen. Da nicht alle Kinder Bücher daheim bzw. dabei hatten, gab es im Klassenzimmer an verschiedenen Stellen kleine Bücherregale mit einer Auswahl an Büchern für jeden Geschmack. Die Bücher dafür kaufe ich gerne gebraucht oder auch auf Flohmärkten.
5. Ein absolutes „Highlight“ für die Kinder waren die unterschiedlichen Sitzgelegenheiten, die immer wieder gerne während Übungs- oder Lesephasen genutzt wurden. Mit diesen Sitzmöglichkeiten konnten sich die Kinder dann im Flur vor dem Klassenzimmer oder auch im Klassenraum selbst ihren Arbeitsplatz einrichten. Mit dabei waren unter anderem stabile Sitzkissen, Yogamatten, Hocker und der mobile Sitztisch von hier (Werbung aus Überzeugung).
Ich würde mich freuen, wenn euch meine kleine Vorstellung gefallen hat und vielleicht der ein oder andere hilfreiche Tipp dabei war!


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